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Solène Missol, Leiterin der Personalabteilung bei Ducerf: „Es liegt an uns, Bewerber für unser Unternehmen zu begeistern!“

10.01.2019
Solène Missol, Leiterin der Personalabteilung bei Ducerf: „Es liegt an uns, Bewerber für unser Unternehmen zu begeistern!“

In unserem Strukturierungskonzept spielt heute die Personalsuche eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Unternehmens. Um unsere Personalabteilung zu stärken, haben wir daher kürzlich die Stelle der Personalleitung geschaffen. Solène Missol wurde dafür ausgewählt und steht nun vor einer doppelten Herausforderung: der Einführung neuer Prozesse im Personalmanagement und der Begleitung des Generationenwechsels in einer Zeit großer Investitionen.

 

Welche Stationen haben Sie durchlaufen, bevor Sie zu Ducerf kamen?
Solène Missol: Nach einer Ausbildung im Handel habe ich mich vor einigen Jahren dazu entschlossen, noch ein Studium zu absolvieren und habe nun zusätzlich einen Bachelor und einen Master in Personalmanagement. Dieser Bereich hat mich wegen der menschlichen Aspekte und seiner Vielseitigkeit interessiert. Voraussetzung ist, sich über das Tagesgeschehen auf dem Laufenden zu halten und mit zahlreichen verschiedenen Aufgabenbereichen vertraut zu sein: Aus- und Weiterbildung, Recruiting, rechtliche Fragen, Begleitung der Manager bei der Mitarbeiterführung ... Ich habe schnell Positionen mit Verantwortung übernommen: Personalsachbearbeiterin bei einem Kunststoffkonzern mit 1200 Mitarbeitern, Personalsachbearbeiterin in der Industrie, Personalleiterin bei einer Holding, die Verkaufspunkte im Großhandel, in der Hotellerie und im Handel verwaltet ...

Ihre Stelle als Leiterin der Personalabteilung haben Sie im vergangenen Oktober angetreten. Was hat Sie an diesem Posten interessiert?
Solène Missol: Ducerf hat mir eine echte Herausforderung geboten. Innerhalb des Konzerns steht die Einführung zahlreicher Prozesse an, damit die Stellung der Personalabteilung ausgebaut werden kann. Als ich meine Stelle angetreten habe, waren meine Abteilungskollegen aufgrund der Unternehmensgröße gezwungen, ihre Arbeit auf die Lohnzahlungen und die Verwaltung zu beschränken. In meiner neuen Funktion kann ich mich nun aber auch verstärkt um die soziale und menschliche Seite kümmern und so bei der Begleitung der Mitarbeiter eine echte Dynamik schaffen. Es geht sozusagen um die strategische Ausrichtung der Personalfragen.

„Der Generationenwechsel ist eine große Bereicherung.“

Eine Aufgabe also, die den menschlichen Aspekt in den Fokus rückt, in einem Unternehmen, das seit seiner Gründung für diesen Wert steht ...
Solène Missol: Ja, diese menschliche und familiäre Seite hat mir sofort gefallen. Genau danach hatte ich übrigens gesucht. Ich schätze es sehr, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeiter an der Weiterentwicklung beteiligt sind. Jeder leistet seinen Beitrag, um die Unternehmenstätigkeit voranzutreiben. Darüber hinaus scheint die Aktivität stabil zu bleiben, obwohl der Konzern durch den Wechsel von der 4. zur 5. Generation an seiner Spitze in einem starken Wandel begriffen ist. Dieser Generationenwechsel ist für alle eine große Bereicherung. Es trifft sich also gut, gleichzeitig die Personalabteilung breiter aufzustellen.

Ist auch der Generationenwechsel innerhalb der Teams eine Herausforderung?
Solène Missol: Absolut. Die größte Herausforderung dabei liegt darin, keine Schlüsselkompetenzen zu verlieren. Wir müssen den Abgang von Personal in die Rente antizipieren und ein Kompetenzmanagement entwickeln. Hierfür müssen die entsprechenden Prozesse eingeführt werden.
Die Idee ist, über Tools wie Mentoring, Schulungen oder alternierende Ausbildung eine Verbindung zwischen der alten und der neuen Generation aufrecht zu erhalten.

„Bei der Personalsuche zunehmend proaktiv agieren.“

Wie wollen Sie Ducerf für junge Leute attraktiv machen?
Solène Missol: Die junge Generation hat ganz andere Wünsche und Bedürfnisse. Die Work-Life-Balance spielt für sie eine große Rolle. Junge Leute wechseln zudem leichter den Arbeitsplatz. Was unsere Attraktivität angeht, so müssen wir unsere Dynamik weiter ausbauen und die richtigen Entscheidungen treffen. Es liegt an uns, Bewerber für unser Unternehmen zu begeistern!

Wie genau gehen Sie bei der Personalbeschaffung vor?
Solène Missol: Heute gilt es, bei der Personalsuche sehr viel vorausschauender zu sein, mehrere Recruiting-Kanäle zu kombinieren und eine größere Bandbreite an Profilen zu erreichen. Die genutzten Kanäle richten sich danach, welches Bewerberprofil wir für die jeweiligen freien Stellen suchen. Für spezielle Positionen wenden wir uns daher auch an Schulen oder organisieren Tage der offenen Tür. Der Arbeitsmarkt ändert sich und wir müssen auf unsere zukünftigen Mitarbeiter zugehen, anstatt darauf zu warten, dass sie zu uns kommen.

„Den Arbeitsbedingungen die nötige Aufmerksamkeit schenken.“

Wie ist bei Ducerf der aktuelle Stand bei den Neueinstellungen?
Solène Missol: Im vergangenen Jahr hat Edouard Ducerf bereits viele Positionen neu besetzt. Im Sägewerk, wo fast die Hälfte des Personals gewechselt hat, zeigt sich der Generationenwechsel besonders deutlich. Ein positiver Aspekt ist, dass wir als Arbeitgeber sehr attraktiv sind. Für unseren Konzern ist das eine gute Sache, denn in einem Sektor wie der Holzbranche kann es schwierig sein, Bewerber mit dem passenden Profil zu finden. 

Erfordert die neue Generation ein anderes Personalmanagement?
Solène Missol: Ja, denn es handelt sich bei jungen Leuten um anspruchsvolle Mitarbeiter, die einfach den Betrieb wechseln, wenn sie nicht zufrieden sind. Dabei dürfen wir aber die übrigen Beschäftigten nicht vergessen.
Die Herausforderung liegt darin, die Mitarbeiter über das Angebot guter Arbeitsbedingungen an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig seine Rentabilität zu erhalten.

Solène Missol, Leiterin der Personalabteilung bei Ducerf: „Es liegt an uns, Bewerber für unser Unternehmen zu begeistern!“
Solène Missol, Leiterin der Personalabteilung bei Ducerf: „Es liegt an uns, Bewerber für unser Unternehmen zu begeistern!“
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