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Marie-Curie-Schulzentrum – Saint-Germain-en-Laye

Marie-Curie-Schulzentrum
Saint-Germain-en-Laye (Yvelines)

Holzverkleidung im Dienste nachhaltiger öffentlicher Projekte

Bei Bau- und Renovierungsprojekten von öffentlichen Auftraggebern geht jede architektonische Entscheidung weit über das Gebäude selbst hinaus. Ziel ist es, langlebige, funktionale und angenehme Räume zu schaffen, die gleichzeitig steigenden Umweltanforderungen gerecht werden.

In Saint-Germain-en-Laye (78) veranschaulicht die Umstrukturierung und Erweiterung der Schulgruppe Marie Curie diesen Ansatz eindrucksvoll. Für dieses Projekt erweist sich Holz als Schlüsselmaterial an der Schnittstelle von Ästhetik, Technik und Umwelt.

Holz in öffentlichen Projekten : eine strategische Entscheidung

Warum Holz in öffentlichen Bauprojekten einsetzen ?

In einem Kontext, in dem öffentliche Einrichtungen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität vereinen müssen, stellt Holz eine besonders geeignete Lösung dar.

Als natürlicher, erneuerbarer und recycelbarer Werkstoff trägt es aktiv zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks von Gebäuden bei. Durch die Speicherung von Kohlenstoff während seiner gesamten Lebensdauer leistet es einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Treibhausgasen.

Darüber hinaus verbessert Holz den Nutzungskomfort. Es sorgt für ein angenehmes Raumgefühl, indem es Wärme und visuelle Weichheit in die Räume bringt.

Eine Lösung für die Anforderungen eines Schulgebäudes

Wie lassen sich Wärmedämmung, Ästhetik und Langlebigkeit in einer Schule vereinen ?

Im Rahmen der Renovierung der Schulgruppe Marie Curie wurde eine Holzverkleidung aus Laubholz gewählt, die eine Außendämmung umhüllt. Diese Lösung verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes erheblich und wertet gleichzeitig dessen Architektur auf.

Das gewählte Material ist thermisch behandeltes Pappelholz (THT) aus der Côtéparc®-Reihe. Vorgegraut, mit einer Oberfläche im Stil „Altholz grau“, fügt es sich harmonisch in die Umgebung ein und bietet gleichzeitig eine moderne und langlebige Optik.

Diese Entscheidung erfüllt mehrere Ziele: Reduzierung des Wartungsaufwands, Sicherstellung der Materialstabilität und visuelle Integration in das urbane Umfeld.

THT-Pappel : Leistung und einfache Verarbeitung

Welche Vorteile bietet thermisch behandeltes Pappelholz ?

THT-Pappelholz bietet zahlreiche technische Vorteile. Es ist leicht, stabil und langlebig und eignet sich besonders für groß angelegte Bauprojekte im öffentlichen Bereich.

Seine Widerstandsfähigkeit und Formstabilität gewährleisten eine ausgezeichnete Haltbarkeit. Gleichzeitig bewahrt es eine starke ästhetische Qualität, die für öffentlich zugängliche Gebäude von großer Bedeutung ist.

Eine nachhaltige Lösung für öffentliche Gebäude

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll den Mehrwert von Holz im öffentlichen Bauwesen. Durch die Kombination von Energieeffizienz, Langlebigkeit, Ästhetik und geringem Umweltimpact erfüllt die Fassadenverkleidung aus THT-Pappel die heutigen Anforderungen an öffentliche Einrichtungen.

Für die Schulgruppe Marie Curie handelt es sich nicht nur um eine technische Entscheidung, sondern um ein klares architektonisches und ökologisches Statement. Das Gebäude wird zu einem funktionalen und einladenden Raum, der die Werte von Nachhaltigkeit und Verantwortung verkörpert.

Reihe : Côtéparc® – Profil BARD 100
Holzart : THT-Pappel
Oberfläche : Altholz grau (vorgegraut)
Abmessungen : 65 mm Breite × 25 mm Stärke
Holzvolumen : 26,406 m³ fertig

Bauherr : Stadt Saint-Germain-en-Laye (78)
Architekten : Olivier Desaleux – Desaleux-Soares Architectes associés (Paris 18.) & Lusso & Laurent Architectes (93)
Ausführendes Unternehmen : Cruard Charpente Constructions Bois (53)

Zu lesen : Interview-Dossier von Olivier Desaleux und Cruard Charpente Bois über das Projekt

Bildnachweis : Ducerf Groupe / Desaleux-Soares Architectes / Cruard Charpente Bois

Bildnachweis: Desaleux-Soares Architectes
Marie-Curie-Schulzentrum
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Verwendete Produkte

Verwendete Holzarten

Weitere Umsetzungen

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